Kultur.Land.(Wirt)schaft
Strategien für die Kulturlandschaft der Zukunft

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Eines der Hauptziele des Projektes KuLaWi ist die Entwicklung von Szenarien für die Kulturlandschaft der Zukunft in Tirol und Südtirol. Um dieses Ziel zu erreichen, werden zwei verschiedene Ansätze miteinander kombiniert. Zum einen werden die treibenden Kräfte für Veränderungen in der Landschaft seit 1865 untersucht, zum anderen wird eine breit angelegte Meinungsumfrage zur Kulturlandschaft durchgeführt. Diese Meinungsumfrage wurde bzw. wird auf drei Ebenen abgewickelt:

Quantitative Meinungserhebung „Welche Landschaft ist schön?“
Seit dem Sommer 2010 wurden 6154 Befragungen unter Einheimischen und Feriengästen durchgeführt, um zu erheben, wie Menschen die
Kulturlandschaft wahrnehmen und sie sich diese für die Zukunft wünschen.

Qualitative Befragung von Betroffenen - Fokusgruppen
Diese Gesprächsrunden wurden im Jahr 2010 mit heimischen Bäuerinnen und Bauern durchgeführt. Man ging der Frage nach, welche ästhetischen, ökologischen, agrarpolitischen, touristischen und ökonomischen Wirkfaktoren das Landschaftsbild mitprägen und mit welchen Strategien bäuerliche Betriebe die gesellschaftlich gewünschte Kulturlandschaft der Zukunft (mit)gestalten könn(t)en.

ExpertInneninterviews
Im Frühjahr 2011 wurden 20 Nord- und Südtiroler ExpertInnen aus 10 verschiedenen Bereichen, die Einfluss auf die Landschaft nehmen, interviewt. Anhand ihrer Aussagen und den Ergebnissen aller ProjektpartnerInnen wurde ein gemeinsames Trendszenario für Tirol erstellt. 

Trendszenario_KuLaWi

 

ExpertInnenworkshops
Im Frühjahr 2012 wurde das Trendszenario in den vier Projektgebieten vorgestellt und mit regionalen Stakeholdern diskutiert:

Neustift im Stubaital: 01.03.2012; Mals (Vinschgau): 08.03.2012;

Bruneck (Pustertal): 15.03.2012; Stanzach (Lechtal): 29.03.2012


Daraus wurden mögliche negative und positive sozioökonomische Entwicklungen abgeleitet. Die Organisation und Durchführung der Szenarioworkshops erfolgte von Januar bis April 2012. Die Ergebnisse aus der Analyse der Szenarienworkshops und aus WP1, 2 und 3 fließen in die Formulierung von Handlungsmöglichkeiten für politische Entscheidungsträger ein.

 

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